WO UND WIE WOLLEN WIR LEBEN?

Art Education

Arche Noah ArtLab

Sommerferienworkshops im Jüdischen Museum Berlin

Wo und wie würden wir leben, wenn wir nochmal neu anfangen könnten oder müssten? Zu Wasser, zu Lande oder in der Luft? Mit Blick auf Klimawandel und Ressourcenschutz entwickelten die Teilnehmer eigene Ideen für zukünftige Lebensorte – und bauten sie diese aus Recyclingmaterialien.

Hat Kunststoff ein Gedächtnis? Wieviel Plastiktüten werden in einem Jahr in Deutschland verbraucht und wie könnte ein “Streitometer” aussehen? Solche und ähnliche fragen haben wir uns dieser Woche gestellt.

Abschlusspräsentation: Ausstellungsspaziergang in Plastic City mit individuellen Stadtkarten.

Konzept und Leitung: Barbara Antal

Auftakt – Die Geschichte von Arche Noah: Sven Tjaben (Erzählkunst e.V.)

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EXPERIENCING ARCHITECTURE

Art Education
Alma Buscher und László Moholy-Nagy, Haus am Horn, Weimar, 1923

Haus am Horn / Weimar

Das Projekt “Experiencing Architecture” im Rahmen der Bauhaus Agenten Konferenz war eine Kooperation des Kunstvermittlungsteam der Bauhaus Agenten Berlin und dem Team der Art Education vom @whitecitycenter aus Tel Aviv, suchte in einer modernen Architekturikone – dem “Haus am Horn” – nach alternativen Zugängen zu Architektur. Sechs gemeinsam erarbeitete Vorschläge mit weiter verwendbaren Handlungsanleitungen präsentierte das Workshopteam zur Konferenz.

#bauhaus100 #bauhausagenten

Bauhaus Agenten Jahreskonferenz #3

Team: Tal Alperstein, Barbara Antal, Irina Balan, Eran Eizenhamer, Clara Holländer, Friederike Holländer, Julia Marquardt, Dana Mor, Shir Moran, Zara Verity Morris, Maayan Mozes Platnic, Nicole Opel, Doro Petersen, Roni Raviv, Dganit Senesh, Philine Sollmann, Tullia Tarsia in Curia, Rotem Volk, Luiza Zamora

Sechs Architektur vermittelnde Ansätze fanden schließlich ihren Weg als Übungsanleitungen auf diese Arbeitsblätter. Layout: Julia Marquardt

Kommunikationswerkzeug entwickeln

Art Education

“Was sagst Du?”
Partizipative Kunstvermittlung in der Südlichen Friedrichstadt

 

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Projektkonzeption und Leitung: Beate Gorges, Barbara Antal

Beteiligte: Aysel Cataldegirmen, Hanan Kain, Nuray Ertürk, Nurhayat Skrotzki und Sarab Istefo (Kreuzberger Stadtteilmütter) sowie Barbara Antal (Künstlerin und Kunstvermittlerin), Diana Brinkmeyer (Marketing und Kommunikation, Berlinische Galerie), Michaela Englert (Marketing und Kommunikation, Berlinische Galerie), Beate Gorges (künstlerische Leitung JiM), Ulrike Koch (Leitung TAM, Diakonie Stadtmitte), Songül Süsem Kessel (Koordination Projekt Stadtteilmütter, Diakonie Stadtmitte)

Das Projekt “Was sagst Du?” entwickelte sich aus dem wachsenden Bedürfnis in einen offenen Dialog mit Kreuzberger Familien zu treten, um voneinander zu lernen, neue Denk- und Arbeitsweisen zu erproben und über partizipative Vermittlungsformate für demokratischere Zugänge zum Kunstmuseum nachzudenken. Die Zusammenarbeit mit den Kreuzberger Stadtteilmüttern bot die Möglichkeit, sich dem Alltag der Familien mit Unterstützung gut vernetzter Expertinnen der Eltern- und Familienbildung zu nähern, die selbst Familienmütter und überwiegend türkischer oder arabischer Herkunft sind.

„Die Stadtteilmütter“ im Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte e.V. ist ein kiezbezogenes Projekt, angebunden an das interkulturelle Familienzentrum TAM. Es richtet sich an Frauen aller Kulturen, insbesondere mit Migrationshintergrund. Ziel der Stadtteilmütter ist es, u.a die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern nachhaltig zu verbessern.

Das partizipative Projekt Was sagst Du? folgte der Absicht, unterschiedliche Professionen, Kulturen und Milieus in einen schöpferischen Arbeitsprozess zu verwickeln und damit nachbarschaftliche Beziehungen zu stärken sowie bislang ungenutzte Handlungsfelder für Kreuzberger Familien in der Berlinischen Galerie aufzudecken. Die zentrale konzeptionelle Aufgabe des Projekts bestand darin, ein Arbeitsfeld für ein temporäres Team aus Stadtteilmüttern und Kunstvermittlern zu definieren, das unterschiedliche Expertisen und Perspektiven nutzt und gemeinsam thematische Zugänge zur Kunst im Museum entwickelt.

Die Stadtteilmütter und Kunstvermittlerinnen des Ateliers Bunter Jakob haben sich sieben Mal an unterschiedlichen Orten jeweils drei Stunden getroffen. In der Sammlungspräsentation der Berlinischen Galerie, im Familienzentrum tam, im Atelier Bunter Jakob sowie beim Spaziergang in der Südlichen Friedrichstadt wurde engagiert, humorvoll, persönlich, kompetent und streitbar über die Kunst und das Lebens debattiert: Welche Kunst interessiert, was stört? Wie wollen wir leben? Welche Aufgabe erfüllt Kunst? Wie kann Staub zu Kunst werden? Möchten türkische oder arabische Stadtteilmütter mit muslimischen Familien über Homosexualität sprechen oder die Intention, mit der Via Lewandowski auf seine „Porträts zur Euthanasie“ uriniert hat? Welchen Orten in der Südlichen Friedrichstadt fühle ich mich verbunden? Wie denken Männer, was macht Mut zu lernen und neue Perspektiven zu versuchen.

 

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Eine Kooperation von Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Architektur und Fotografie, Diakonisches Werk Stadtmitte und Jugend im Museum e.V.

Projektdokumentation: https://www.berlinischegalerie.de/fileadmin/content/downloads/bildung/Projektdokumentation_Was_sagst_Du_final.pdf

Projektfotos 2014 © Team “Was sagst Du?“

2014 Berlin Friedrichshein-Kreuzberg

Cyanotypie – Sommerworkshop für Jugendliche in der Berlinischen Galerie

Art Education, Photographie

Eisenblaudruck selber machen

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• Konzept, Durchführung: Barbara Antal

• Berlinische Galerie / Jugend im Museum e.V.

Die Cyanotypie – auch Eisenblaudruck genannt – ist ein altes fotografisches Edeldruckverfahren mit typisch “Berliner Blau” Farbtönen, die 1842 entwickelt wurde. Auf einen Träger wird die lichtempfindliche Flüssigkeit aufgetragen, im Sonnenlicht belichtet und mit Wasser entwickelt.

Im Sommerferien haben Jugendliche das Handwerk erlernt. In den nächsten Tagen experimentierten Sie mit dem neugelernten Technik und verwirklichten eigenen Bildideen.

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Steig ein! Künstlerische Zeitreisen mit Green screen Technik

Art Education

• Konzept, Durchführung: Barbara Antal

• Berlinische Galerie / Jugend im Museum e.V.

Als Ausgangspunkt der Workshop dienen Bilder aus der Sammlung der Berlinischen Galerie. Die Teilnehmer versetzen sich in die Welten den selbst ausgewählten Bilder. Die Szenen werden erforscht, nachempfunden und neu kreiert. Die erarbeitete Szenen werden mit Kamera aufgezeichnet und mit Green Screen Videotechnik auf die Hintergründe montiert.

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Inszenierte Photoshooting

Art Education, Photographie

Inszenierte  Photoshooting in Weinmeiserhaus

• Konzeption und Durchführung: Barbara Antal

• Make Up mit Boris Entrup

• Kleider von My Style Atelier

• Gangway e.V.- Strassensozialarbeit Berlin – “Street Colleges” / Jugend im Museum e.V.

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Farbenschlachtfeld

Art Education

K.H.Hödicke: Kopfsteinpflaster 1975 (Bildausschnitt)

Farbenschlachtfeld – Kunstworkshop zu K. H. Hödicke im Atelier Bunter Jakob

• Konzept und Durchführung

• Ausstellungsbezug: “K.H. Hödicke – Malerei, Skulptur, Film” in der Berlinischen Galerie

• Grundschule, Sek.1, Sek.2 (ab 4 Jahre)

“Farbenschlachtfeld„ untersucht K. H. Hödickes ganz eigenes, hintersinnig witziges und erstaunlich vielgestaltiges Schaffen, mit gezieltem Interesse auf Komposition, Formen und Farben; auf den visuellen Abbildungsprozess. Mit geschärftem Blick und Skizzenblock erkunden die Schüler die Ausstellungsräume in dem Projekttag, um nachher sich auf zweidimensionale Farb- und Formexperimente im Atelier einzulassen. Denn für Hödicke ist „ein Bild nichts anderes als ein Schlachtfeld, auf dem Farbe behandelt wird“.

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vollESSEN!

Art Education

vollESSEN! Ein künstlerisches Projekt über heimischen Essgewohnheiten

Kunstworkshop im Rahmen des KinderKulturMonats Berlin 2012

• Konzept, Organisation und Durchführung

• KinderKulturMonat Berlin 2012 / WerkStatt e.V. / Kunstraum Kreutzberg Bethanien

• mit Schülern der PeterPetersen Grundschule (8-12 Jahren)

• Team: Barbara Antal, Persefoni Myrtsou

Das Projekt „vollESSEN“ zielt auf die Entdeckung und Sichtbarmachung heimischen Essengewohnheiten.

Nach einer selbstständigen, fotografischen Recherche in der eigenen Familie werden die Teilnehmer von den gefundenen oder während des Workshops erfundenen Geschichten ein gemeinsames Kochbuch zusammenstellen und eigenhändig binden.

An die Teilnehmer des Parcours werden Einwegkameras ausgeteilt, die sie nach Hause mitnehmen um die Essgewohnheiten ihrer Familie zu beobachten und mit der Kamera zu dokumentieren: die Vorbereitungsphase, die Aufgaben Aufteilung, die Räumlichkeiten, den Kochprozess und das Essrituale selbst. Essen wir zusammen, oder getrennt? Bei dem Tisch oder im Zimmer? Wie ist der Tisch bedeckt? Durch die Dokumentation können sowohl unsichtbare, intime Essrituale, als auch kulturelle Besonderheiten vom familiären Mikrokosmos zur Erscheinung kommen. Diese Fotos bilden die Grundlage des Workshops.

Das Kochbuch ist von den Autoren handgebunden und beinhaltet nicht nur Kochrezepte, sondern auch zum Thema relevante Geschichten und Phantasieerzählungen, die von den fotografierten Szenen inspiriert wurden.

Als Ausgangspunkt diente die Ausstellung „Hungry City. Landwirtschaft und Essen in der zeitgenössischen Kunst“ im Kunstraum Kreuzberg / Bethanien.

http://kinderkulturmonat.de/kuenstler/

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