Auf der Suche nach der Naturgeistern

Art Education

Kunstworkshop:

Mythologie der Sauener Waldes – Auf der Suche nach der Naturgeister – Die Personifikation der Erlebnisse des Waldes 

Konzeption, Durchführung und Dokumentation

  • Bezugsgruppe: deutsche und polnische Jugendliche (20 Teilnehmer. 17-19 Jahre)
  • Kunstworkshop und Präsentation: 15.-16.06.2011, Sauen
  • Konzeption und Durchführung von Barbara Antal
  • Kooperation zwischen der Stiftung August Bier und dem Institut für Kunst im Kontext – Universität der Künste Berlin

In früheren Zeiten glaubten die Menschen an Geister, Wichtel, Trolle und Elfen. Sie alle hatten eine spezielle Aufgabe, mit der sie der Natur oder dem Menschen dienten. Manche waren gut oder schlau, manche böse, andere unberechenbar. Aber jeder einzelne verkörperte ein Stück Natur in sich und  eine „persönliche” Erklärung eines Naturreignisses. (Germanische/Slawische/Nordeuropäische Mitologie, Naturgeister, wie Elfen, Feen, Zwerge)

Heute verschicken wir unsere Geister in die Märchen und in die Fantasywelten. Kein Geist, Wichtel oder Elf kümmert sich mehr um Wälder, Felde, Erde, Flüsse und Meere. Der Wert der Natur ist in Vergessenheit geraten; sie ist entzaubert und kulturell gestaltet worden, und der Mensch hat sich der Natur entfremdet.

Das Ziel des Workshops ist, es den Sauener Wald wieder zu verzaubern und ihn wieder mit den verschiedensten Geistern, Elfen und Feen zu bevölkern. Unter dem Motto: Respektiere die Natur und sie wird dir Leben schenken!

Aber welche Geister wohnen im 21. Jahrhundert in einem Wald? Was ist ihre Aufgabe? Wie sehen sie aus? Und was tun sie? (Fantasy-Rollenspiele, Avatar, Charakterbildung, Dressup Games: verschiedene Charaktere bekleiden)

Wir beobachten die materielle Umwelt und verwandeln sie es in eine assoziative Wircklichkeit. Wir wollen die Materialien im Walde suchen, mit ihnen arbeiten und sie verwandeln, um Naturgeistern zu verkörpern. Die unsichtbaren Geister der Natur sollen, durch assoziative-kreative Verbindungen der Materialien miteinander, sichtbar gemacht werden.

Die Jugendlichen erarbeiten unter Anleitung oder alleine einen Naturgeist. Dazu gehört das Erfinden und Modellieren seiner Geschichte, seines Aussehens und natürlich seines Namens. Sie erfinden einzelne Persönlichkeiten, die gemeinsam den Wald wieder bevölkern sollen. Die zur Verfügung stehenden Materialien sind hauptsächlich jene, die die Jugendlichen im Wald finden und sammeln können wie z.B.: Erde, Holz, Laub, Gras, Sand, Wasser, Zeichen, Schilder, Konsummüll, Landwirtschaftsmüll.

Mit diesen Erfahrungen haben die Teilnehmer die Möglichkeit eine persönliche Beziehung zur Natur aufzubilden. Die Umwelt für sie wird lebendiger und transformiert sich zu einem aktiven Raum. Sie können ihre Handlungsfähigkeiten und -fertigkeit erproben und Ihre Fantasie freien Lauf lassen.

Als Ergebnis/Ausstellung erarbeiten wir eine kleine Geister-Gesellschaft, die die auffälligsten Charakteristiken des Waldes beinhaltet.

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